Vorsorge & Absicherung
6 Vorlagen, als ausfüllbares PDF und als Excel-Tabelle mit Berechnung.
Vorsorgeunterlagen haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie werden genau dann gebraucht, wenn die Person, die alles weiß, nicht mehr gefragt werden kann. Die Ordner hier sind dafür gemacht, dass dieser Fall niemanden unvorbereitet trifft. Der Notfallordner hält Kontakte, Versicherungen, Konten, Verträge und Passwörter an einer Stelle fest. Der Vorsorgeordner geht weiter und dokumentiert Wünsche, Vollmachten und Betreuungsfragen. Der Nachlassordner richtet sich an Angehörige und sammelt, was im Ernstfall tatsächlich gebraucht wird – von Versicherungsnummern bis zu laufenden Abos, die gekündigt werden müssen. Dazu kommen ein Versicherungsordner mit Bedarfscheck und ein Rechner für die Rentenlücke, der Kapitalbedarf und nötige Sparrate aus deinen eigenen Zahlen ableitet. Die Vorlagen sind Organisationshilfen und ersetzen keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.
Ratgeber
Notfallordner anlegen mit Inhalt, Checkliste und Vorlage
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Häufige Fragen
- Ersetzt der Vorsorgeordner eine Patientenverfügung oder Vollmacht?
- Nein. Rechtsverbindliche Dokumente müssen eigenständig erstellt und unterschrieben werden. Der Ordner hält fest, wo sie liegen und was du dir wünschst.
- Wo bewahrt man so einen Ordner auf?
- An einem Ort, den die Vertrauensperson kennt und erreichen kann. Ein Bankschließfach ist im Ernstfall oft schlechter zugänglich als ein Ordner zuhause.
- Sollte ich Passwörter dort wirklich eintragen?
- Nur bewusst und nur auf Papier an einem sicheren Ort. Für den laufenden Gebrauch ist ein Passwortmanager der bessere Weg.